LCoS

D-ILA / SXRD

Wenn die reflektierenden LCD Panels nicht gerade aus dem Hause JVC als D-ILA kommen oder von Sony als SXRD, werden sie unter den Namen LCoS (Liquid Cristal on Silicon) bezeichnet.
Es handelt sich bei LCoS genauso wie bei D-ILA (um ein reflektierendes LCD Panel (LCoS Mikrodisplay). Die teuere Variante die auch eine bessere Bildqualität liefert besteht aus 3 Chips (Bild unten). Philips setzt dabei auf das Scrolling Colour Prinzip, wo die Grundfarben rot, grün, blau in jeweils drei Streifen über das Panel rollen. Die Streifen werden mit Hilfe einer Art Anamorphen Linse erzeugt. Dadurch und weil die Farbe mit den Prismen getrennt werden ist ein sehr geringer Lichtverlust möglich. Die drei synchron rotierenden Prismen sorgen dafür, dass die drei verschiedenfarbigen Streifen sehr schnell über das Panel Rollen. Einzelne Pixel vom Panel können sich dann öffnen wenn die benötigte Farbe gerade vorhanden ist. Das Licht wird dann gespiegelt und durch die Projektionslinse auf die Leinwand gestrahlt.

Bei 3 Chip Projektoren wird das Licht mit dichroitischen Spiegel zu den einzelnen Panels verteilt, von den LCoS Panel polarisiert und gespiegelt. Die dichroitischen Spiegel setzen dann alle 3 Farben zu einem polarisierten Bild zusammen, dieses kann das PBS durchqueren und auf die Leinwand projiziert werden. Mit Hilfe eines Inregrators wird eine noch höhere Helligkeit erreicht.

Projektorentechnik Lexikon:
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