Mit dem SHOW WX+ bietet Microvision einen Laser-Projektor an, der 15 ANSI-Lumen, einen Kontrast von 5000:1 sowie eine Auflösung von WVGA 848 x 480 aufweist. Um die Abhängigkeit von stationären Stromquellen zu reduzieren, ist das Modell für den autarken Betrieb mit einem eingebauten Akku ausgestattet. Der verbaute HDMI-MHL-Port (Mobile High-Definition Link) ermöglicht das Screen Mirroring eines Smartphones bei gleichzeitiger Ladefunktion. Dieses Modell stammt aus dem Jahr 2010 und ist nicht mehr im aktuellen Sortiment von Microvision.
Der ShowWX+ verwendet die gleiche Projektionstechnologie wie sein Vorgänger:
Bi-axial MEMS Scanning Mirror Technology
Dadurch kommt es bei großen Projektionsabständen zu "schwarzen" (weil unbeleuchteten) horizontalen Linien, vergleichbar mit dem Fliegengittereffekt von LCD-Projektoren oder Videoformaten, die nur jede zweite Zeile speichern. Letzteres ist hier zu sehen: youtube.com/watch?v=ilTzwYkjdvY. Wie auch der Fliegengittereffekt fällt das nur bei geringem Betrachtungsabstand auf.
Mit abnehmendem Projektionsabstand werden die dunklen Linien schmaler, bis sie verschwinden. Bei noch kürzeren Abständen wird das Bild langsam unscharf, weil dann der Laserstrahl breiter ist als ein einzelner Pixel.
Sowohl die Linien als auch die Unschärfe spielen jedoch in der Praxis eine untergeordnete Rolle. Man wählt für eine angenehme Bildgröße/-helligkeit einen Abstand, bei dem die Linien erträglich sind bzw. nahezu nicht vorhanden.
Ich empfehle 80cm Projektionsabstand bei Dämmerlicht. Bei einem komplett abgedunkelten Raum empfehle ich maximal 150cm Projektionsabstand (etwa Stuhllehne bis Zimmerdecke) und einen möglichst großen Betrachtungsabstand (z.B. Bett bis Zimmerdecke).