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3D Projektion
3D Heimkino wann wird der Trau endlich war? Im Kino ist dies bereits möglich, das zeigt uns Imax aber die bisherigen Methoden sind nicht nur aufwändig sondern auch kostspielig. Obwohl es sich doch in der Theorie so einfach anhört, jedes Auge braucht einen anderen Blickwinkel. Schon im 18 Jahrhundert kam man auf diese Idee und entwickelte dementsprechende Guckkästen die dem Auge getrennte Bilder anbieten. Diese Methode wird auch beim 3D Filmen im Fernsehen eingesetzt nur werden die Bilder so bearbeitet das eine Brille die Bilder so Filtern kann, das jedes Auge einen anderen Sichtwinkel erhält. Streng genommen wird ein bewegliches 3D Bild 4D genannt da dieser begriff aber nicht so bekannt ist bleiben wir beim 3D. Die verschiedenen Möglichkeiten und was alles schon möglich ist wird hier weiter erläutert.
Die Brillenlösung:
Wie oben schon erwähnt sorgt eine Brille dafür dass jedes Auge einen anderen Sichtwinkel erhält. Das Bildmaterial muss dafür speziell vorgesehen sein.
Die günstigste Methode ist wenn eine Brille mit einem links roten rechts grünen Farbfilter versehen ist (Bild rechts). Es handelt sich beim Bildmaterial meistens um Stereoskopische Aufnahmen die monochrom aufeinandergesetzt wurden. Genau mit solch einer Brille
kann auch noch ein anderes Verfahren angewandt werden.
Wenn sich ein Bild in der horizontalen bewegt und man ein Auge mit Hilfe einer Brille abdunkelt, wird vom Gehirn diese Bildinformation zeitversetzt verarbeitet. Das abgedunkelte Auge brauch länger um wieder einen Ausgleich zu schaffen. Das Gehirn täuscht eine Tiefenwirkung vor.
Diese Methode ist durch die Folgenden Filme sehr bekannt geworden.
3D Mega Haie
3D Safari
3D Geisterjäger
Haunted Castle: Das Geisterschloss 3D
Siegfried & Roy - Die Meister der Illusion in 3D
Amityville 3D [UK IMPORT]
Die sensationellsten Achterbahnen der Welt in 3D
Amerikas sensationellste Achterbahnen 2
Mission 3D - Game Over
Shrek - Der tollkühne Held (3D Special Edition, 2 DVDs)
Da es sich nicht um Stereoskopischen Aufnahmen handelt, kann die DVD auch ohne eine Bille angesehen werden, allerdings dann aber nicht mehr in 3D.
Eine bessere Methode sind Polarisationsfilter die in beiden Brillengläsern um 90 Grad versetzt eingesetzt werden. Dazu sind Zwei Projektoren notwendig jeder Projektor für einen Sichtwinkel. LCD Projektoren sind hierzu nicht besonders geeignet weil die TFT Panels das Licht zusätzlich Polarisieren. Des Weiteren ist ein 3D Videoprozessor in form eines Linedoublers oder eines HTPCs (Home Theater Personal Computer) notwendig der den Projektoren das passende Polarisierte Bild liefert.
HTPC:
Er erkennt die Bilder eines DVD Films und erstellt ein 3D Bild in dem er schnelle Bewegungen des Bildes in den Vordergrund setzt und langsame in den Hintergrund. Diese Methode hat aber bisher noch den Nachteil das sobald sich das Bild gar nicht bewegt auch kein 3D Effekt da ist, der Software muss noch beigebracht werden das sie sich an ein Bild festhalten soll. Bei speziellen aufnahmen mit zwei Kameras ist das Problem was nur bei Video besteht gänzlich beseitigt. Computerspiele werden anders abgetastet, und sind somit absolut 3D. Aber selbst die Software kostet zusammen mit dem restlichen HTPC (Rack System) noch 19.000 Euro die nicht gerade in der Preisklasse eines Heimkinos liegen. Dabei kommt noch das zwei DLP oder Röhrenrojektoren dafür gebraucht werden. Der Prozessor ist von More3D die auch schon die Software für 4D Vision zum leben gerufen haben. Mit 4D Vision ist es möglich einen 3D Effekt ohne Brille auf einen LCD Monitor oder Plasmabildschirm zu betrachten.
Linedoubler:
3D Live Eyes bietet eine Linedoubler 3D Lösung an. Mit Hilfe einer Polarisations- Brille (wenn zwei Projektoren vorhanden sind) oder einer Shutter Brille (für Fernseher, Monitor)
kann ein richtiges 3D Bild projiziert werden. Der kleine Haken ist nur das dass Bildmaterial von einer speziellen Kamera stammen muss, also mehr was für Hobby-Filmer. DVDs kann der Linedoubler zwar auch verarbeiten aber das Bild wird dann nur in der x-Achse leicht verschoben, das soll einen leichten 3D Eindruck verschaffen. Für über 3000 DM ist dieser leichte 3D Eindruck doch etwas teuer.
Eine weitere 3D Methode ist durch die Firma Elsa sehr bekannt geworden. Die mit Hilfe einer Shutterbrille und der passenden Grafikkarte leider bisher nur bei Computerspielen mit einer 3Dfx Beschleuniger ein einigermaßen günstiges 3D Bild erzeugen können. Bei einer Shutterbrille wird abwechselnd das rechte und das linke Auge in einer schnellen folge abgedeckt. Dadurch brauch auch nur ein Projektor eingesetzt werden der aber mit einer hohen Bildfrequenz klarkommen muss s. Die Grafikkarte muss eine ELSA ERAZOR II, ERAZOR III und III Pro, ERAZOR X und X² oder ein PC mit beliebiger NVIDIA TNT, TNT2, TNT2Ultra, TNT2Pro oder GeForce256 Grafikkarte (nicht ASUS) und mindestens 16 MB Grafikspeicher sein. Die Grafikkarte muss auf die folgenden Bildfrequenzen mindesten eingestellt sein damit das Signal mit der Brille Synchronisiert.
| Auflösung | 100Hz | 120Hz |
| 640 x 480 | 51 kHz | 69 kHz |
| 800 x 600 | 69 kHz | 76 kHz |
| 1024 x 768 | 81 kHz | 97 kHz |
| 1280 x 1024 | 108 kHz | 115 kHz |
Der PC sollte ein Pentium II, Pentium III oder AMD-K6-2-CPU sein.
Trotz der mühsamen Einstellungen nimmt das Auge das an- und ausschalten der Brille war. Das Bild scheint zu flackern, deshalb sollte die Helligkeit etwas heruntergedreht werden.
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